editing disabled

BiblioLinx ist seit einem Jahr im Netz – Grund für ein Zwischenfazit
Bibliothek.jpg

Die Bibliographie zur Linksextremismusforschung hat in ihrem ersten Jahr ein enormes Wachstum verzeichnen dürfen. Kurz vor Jahreswechsel wurden noch einmal 25 Quellenhinweise ergänzt, sodass nun insgesamt 551 Hinweise auf Sekundärtexte und 15 auf Primärquellen aufgenommen wurden. Die Zahl der Artikel und Rezensionen stieg insgesamt auf beachtliche 319 Seiten.

Viele hilfreiche Hinweise gingen über das Formular „Text hinzufügen“ ein, dagegen war die Bereitschaft, eigene Zusammenfassungen zu erstellen, sehr gering. Sollte sich daran in den kommenden Monaten nichts ändern, könnte die Editierungsfunktion auf angemeldete Benutzer beschränkt oder ganz abgeschafft werden. Textvandalismus war allerdings und erfreulicherweise nur in Einzelfällen zu beklagen. Möglicherweise ist dies auf ein aufgeschlossenes Verhältnis der radikalen Linken zu wissenschaftlichen Ansätzen zurückzuführen.

Wie aus der Statistik ersichtlich, blieben die Zugriffszahlen gering. Aber es war auch nie das Ziel von Bibliolinx, eine breite Leserschaft zu erreichen, sondern vornehmlich Multiplikatoren aus der Wissenschaft. Angesichts einiger positiver Rückmeldungen kann davon ausgegangen werden, dass hier zumindest eine Grundlage geschaffen wurde.

Die Seite „Neuerscheinungen“ wird aus arbeitsökonomischen Gründen zukünftig mit der Startseite zusammengelegt. Nachzudenken wäre zudem darüber, die Startseite mit einem Blog- oder CMS-System zu verknüpfen, um damit Abonnierbarkeit und damit eine größere Reichweite herzustellen.

Insgesamt lässt sich damit ein positives Zwischenfazit ziehen. Wünschenswert wäre – wie vermutlich bei allen wissenschaftlichen Projekten – mehr ideelle, personelle und materielle Unterstützung. Aber darauf ist Bibliolinx zum Glück nicht angewiesen.

Redaktion, 21. Dezember 2012
weißer_Balken.jpg
weißerBalkenrechts.jpg