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Kevin Adamson/Sergiu Florian/Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in Rumänien, in: Eckhard Jesse/Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten, Wiesbaden 2011, S. 313-328.


Inhalt

Rumänien sei in den zwanzig Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wie kaum ein anderes Land von extremistischen Strömungen beeinflusst. Diese ließen sich jedoch nur schwer in rechts- und linksextreme unterteilen, da sie zumeist in Kontinuität zum historischen national-kommunistischen System Ceausescus gestanden haben wie die Sozialistische Arbeiterpartei PSM, die postkommunistische-demokratische PSD und die Partei der Sozialistischen Allianz PAS. Der Einfluss dieser Parteien und der von populistischen Führerfiguren wie Gheoreghe Funar und Corneliu Vadim Tudor schwinde jedoch seit der Jahrtausendwende. Das politische Parteiensystem des Landes habe sich stabilisiert.